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Paper b3f7:
DER VIRTUELLE PROJEKTRAUM - ORGANISATORISCHES RAPID-PROTOTYPING IN EINER INTERNETBASIERTEN TELEKOOPERATIONSPLATTFORM FŸüR VIRTUELLE UNTERNEHMEN IM BAUWESEN

id b3f7
authors Müller; Christian
year 1999
title DER VIRTUELLE PROJEKTRAUM - ORGANISATORISCHES RAPID-PROTOTYPING IN EINER INTERNETBASIERTEN TELEKOOPERATIONSPLATTFORM FŸüR VIRTUELLE UNTERNEHMEN IM BAUWESEN
source Institut für Industrielle Bauproduktion - Universität Karlsruhe
summary Die vorliegende Arbeit stellt mit dem entwickelten Virtuellen Projektraum eine konzeptionelle und informationstechnische Plattform bereit, welche die Anwendung integraler Planungsstrategien im Rahmen einer zeitlich und räumlich verteilten Abwicklung von Bauprojekten motiviert und unterstützt. Ausgangspunkt war eine Erläuterung der Anwendungsdomäne der Bauplanung, die sich vor allem durch die Aspekte Komplexität und Dynamik sowie Interdisziplinarität auszeichnet. Zur Beherrschung der Komplexität kommen den Prinzipien der Selbstorganisation sowie effektiveren und effizienteren Koordinationsmechanismen eine wichtige Rolle zu. Beide Aspekte stellen hohe Anforderungen an Flexibilität und Qualität der Kommunikation. Zwei wichtige Einflussfaktoren auf Kommunikationsprozesse der Planungsbeteiligten wurden in der Arbeit vor allem in Hinblick auf ihre starken Wechselwirkungen hin untersucht: Organisatorische Strukturen und geeignete informations- und kommunikationstechnologische (IuK) Systeme. Begreift man die Organisation als Instrument zur Regelung wohlstrukturierter Kommunikationsbeziehungen und kombiniert diese geeignet mit den Möglichkeiten einer raum-zeitlichen Entkopplung und Flexibilisierung von Kommunikationsbeziehungen durch IuK-Technologien, so ändert sich das Verständnis von einer fremdbestimmten starren Ordnung hin zu dynamischen und evolutionsfähigen “Kommunikationssystemen”. Organisatorische Strukturen können damit unter Erschließung weitreichender Nutzenpotentiale virtualisiert werden. Solche am Markt agierende und wertschöpfende Organisationen werden als Virtuelle Unternehmen bezeichnet. Um die ständige Entwicklung und Anpassung der Organisation unter Ausnutzung selbstorganisatorischer Prinzipien effektiv zu unterstützen, lehnt man sich an die Methodik des Prototyping an. Die jeweils umgesetzten aktuellen Organisationsstrukturen begreift man als Prototyp, der in einem ständigen Anpassungsprozess eine temporäre Struktur als Zwischenschritt zu einer niemals erreichbaren Ideallösung darstellt. Die partizipative (Selbst-)gestaltung des Prototypen wird über die Bereitstellung eines “Baukastens” mit Organisations- und Kooperationselementen und bestimmten Gestaltungsregeln unterstützt. Dieser Baukasten erfasst die selbstorganisatorischen Kräfte und transformiert sie in wohlstrukturierte Kommunikations- und Koordinationsstrukturen auf organisatorischer Ebene. So entsteht ein Instrument zur koordinierten Selbstorganisation.
keywords Groupware, Telekooperation, Netzwerke, Virtuelle Unternehmen, Simultaneous Engineering, Virtueller Projektraum
email christian.mueller@kopsis.de
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Zuletzt geändert 2008/07/09 13:03
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